Tierhaltung

In der Tierhaltung des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin züchten und halten wir Mäuse, Ratten, und Krallenfrösche für Forschungsprojekte, die zu einem besseren Verständnis der molekularen und zellulären Prozesse im Nervensystem sowie deren pathologischer Störungen beitragen.

Unsere Tiere werden ausschließlich von ausgebildeten Fachtierpflegern betreut und versorgt. Die Leitung des Tierhauses liegt in den Händen einer Fachtierärztin für Tierschutz und Versuchstierkunde.

Selbstverständlich werden alle tierschutzrechtlichen Vorgaben (TSchG, TSchVersV, EU2010/63) beachtet und eingehalten. Darüber hinaus bieten wir allen Tieren zusätzliches Enrichment in der Form von Nestbaumaterial, Beschäftigungsmöglichkeiten und Versteckmöglichkeiten und mindestens einem Artgenossen, sofern keine medizinischen oder experimentellen Gründe dagegensprechen.

Auf diese Weise erhöhen wir das Wohlbefinden der Tiere, da es ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Umwelt zu gestalten und soziale Verhaltensmuster ermöglicht.

Es wird großer Wert gelegt, auf eine gute fachliche Ausbildung aller Personen, die mit den Tieren umgehen. Aus diesem Grund bilden wir jedes Jahr mehrere Tierpflegerinnen und Tierpfleger der Fachrichtung Forschung und Klinik aus. Für eine kontinuierliche Weiterbildung werden Fortbildungen für das technische und pflegende Personal, als auch für die Wissenschaftler angeboten.

Die Haltungsbedingungen in unserem Tierhaus werden vom Veterinäramt Göttingen kontrolliert.

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