Das Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin

Das Institut wurde 1947 als Medizinische Forschungsanstalt der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft gegründet und 1948 in die Max-Planck-Gesellschaft übernommen. Seit 1965 trägt es den Namen "Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin".

Die Arbeiten des Instituts befassen sich mit medizinischer Grundlagenforschung. Das wesentliche Ziel dieser Arbeiten ist es, grundlegende molekulare und zelluläre Prozesse im Nervensystem sowie deren pathologische Störungen zu verstehen.

Besondere Schwerpunkte liegen auf Untersuchungen zur Funktion von Kanalproteinen und deren Rolle bei der zellulären Signalübertragung und der Entstehung von Krebs, auf Arbeiten über Mechanismen der Gehirnentwicklung und molekulare Grundlagen der Signalübertragung zwischen Nervenzellen, auf Studien zu den molekularen Ursachen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen, auf der Erforschung molekularer Grundlagen von Lernen und Gedächtnis und Entwicklung neuer Therapien.

Zur Anwendung kommen dabei biochemische, molekularbiologische, zellbiologische, morphologische, elektrophysiologische, genetische und verhaltensphysiologische Methoden.

Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin

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